Offene Seminare
auswählen
sofort buchen

Viele Projekte scheitern, weil Projektleiter oder Projektverantwortliche nicht über die geeigneten Werkzeuge und Methoden zum Vorbereiten, Starten, Steuern und Abschließen eines Projektes verfügen. Oft sind die vorhandenen Tools zu komplex oder unverständlich, manchmal wird aber auch versucht, ein Projekt ohne jegliche Hilfsmittel über die Bühne zu bringen.

Projektarbeit bedeutet stets, die Interessen und Ressourcen der verschiedenen Beteiligten unter einen Hut bringen zu müssen. Dies ist nicht immer einfach. Häufig kommt es zu Spannungen oder Konflikten im Projektteam oder zwischen Projektleiter und den Vorgesetzten der am Projekt beteiligten Mitarbeiter. Es treten Widerstände und Emotionen auf, mit denen der Projektleiter umgehen muss.
Die wichtigste Aufgabe eines Projektleiters ist es deshalb, mit seinen Projektmitarbeitern und allen anderen am Projekt Beteiligten zu kommunizieren. Seine Fähigkeit, sich abzeichnende schwierige Situationen im Projektverlauf rechtzeitig zu erkennen, anzupacken und mit den jeweiligen Partnern wertschätzend und zugleich ergebnisorientiert  zu kommunizieren, ist für den Erfolg eines Projekts von entscheidender Bedeutung.

Projektmeetings sind oft ineffizient und unattraktiv für die Teilnehmer: Sie dauern zu lange, sind nicht ausreichend vorbereitet und enden oft ohne verbindliche Vereinbarungen.
Wie ein  Projektmeeting moderiert wird, entscheidet in erheblichem Maße über den Erfolg eines Projekts.
Was bei manchem Projektleiter wie eine natürliche „Begabung“ aussieht, ist durchaus erlernbar.
In diesem Seminar lernen Projektleiter nützliche Moderations-Techniken kennen, diese situationsadäquat anzuwenden sowie in geeigneter Weise miteinander zu kombinieren. Sie werden dadurch unterstützt, Projektmeetings noch professioneller und effizienter gestalten zu können.

Im Umgang mit anderen Menschen kommt es oft zu Missverständnissen: So versteht der Einzelne oft nicht, warum sein Gegenüber das eben Gesagte nicht so aufnimmt, wie er es gemeint hat oder warum die von ihm getroffene Entscheidung nicht verstanden wird, obwohl sie doch aus Sicht des Entscheiders völlig logisch ist. Gleichzeitig erwarten wir eine Reaktion vom anderen genau so, wie wir selbst in einer solchen Situation reagieren würden. Bleibt diese erwartete Reaktion aus, quittieren wir dies häufig mit Unverständnis und Ablehnung. Schnell wird das Problem dann beim scheinbar „merkwürdigen“ Mitarbeiter bzw. Kollegen gesehen; beide Parteien sehen ihre Vorurteile gegenüber dem jeweils anderen bestätigt. Die Folgen sind unübersehbar: Verfestigen von Vorurteilen, Unterstellungen, Konflikte, wachsende Distanz, Ausweichen in die Arbeitsunfähigkeit, …

Viele Führungskräfte und Projektleiter fühlen sich tagtäglich wie im Hamsterrad: Eine Vielzahl unerledigter Aufgaben, permanenter Zeitdruck, eine Flut von Informationen per E-Mail und Telefon, unzählige Termine, Meetings und Beratungen und ständig das Gefühl, dass alle etwas von einem wollen. Fremdbestimmtheit als Lebensgefühl. Hektik und Stress als Dauerzustand.

Manche versuchen, dem Zeitdruck zu begegnen, indem sie möglichst viele Dinge gleichzeitig tun. Andere dehnen ihre Arbeitszeit immer weiter aus oder erledigen wichtige Aufgaben nicht mit der nötigen Sorgfalt. Die Balance zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Familie und Beruf geht verloren, die Grenzen zwischen Anspannung und Entspannung zerfließen.

In der Folge nehmen Motivation, Konzentration und Leistungsfähigkeit ab, die Fehlerquote steigt, notwendige Energie für das Führen der Mitarbeiter und für das Steuern der Projekte fehlt. Ansprechbarkeit, Sensibilität und Belastbarkeit der Führungskraft bzw. des Projektleiters sinken. Oft resultieren daraus nicht nur eine Distanz zwischen betroffener Führungskraft und ihren Mitarbeitern, sondern auch bleibende gesundheitliche Probleme.

Im Arbeitsalltag prallen oft unterschiedliche Sichtweisen und gegensätzliche Interessen aufeinander, die mitunter zu handfesten Konflikten führen. Werden diese nicht frühzeitig erkannt und konstruktiv gelöst, kann es zur Eskalation kommen. Ein Ausweg für die Beteiligten ist dann nur noch schwer möglich; die Leistungsfähigkeit der Beteiligten, eines Teams oder des gesamten Unternehmens kann dadurch beeinträchtigt werden.

Eine Führungskraft sollte deshalb bei Konflikten nicht wegschauen, sie nicht bagatellisieren oder aussitzen, sondern aktiv und in geeigneter Weise eine Lösung anstreben – unabhängig davon, ob es sich um eigene Konflikte oder um Konflikte zwischen Mitarbeitern oder zwischen Teams handelt.

Scheinbar „kleine“ Ursachen führen oft zu großen Wirkungen: Weil Mitarbeiter sich von ihrem Vorgesetzten nicht beachtet, nicht ernstgenommen oder nicht wertgeschätzt fühlen, weil sie in Entscheidungen und Veränderungen nicht rechtzeitig einbezogen werden, weil sie kein Feedback zu ihrer Leistung und zu ihrem Verhalten bekommen, weil sie sich übergangen fühlen etc., reagieren sie oft mit Rückzug und Desinteresse, mit Demotivation und Dienst nach Vorschrift, mit innerer Kündigung und Trotz, mit Rache, Sabotage etc.

Ein solches Verhalten des Einzelnen hat schwerwiegende Konsequenzen für sein Team (erhöhtes Konflikt-potenzial, sich verschlechterndes Arbeitsklima, erhöhter Krankenstand, Mehrbelastung für die verbleibenden Mitarbeiter, erhöhte Fluktuation, steigender Aufwand für das Einarbeiten neuer Mitarbeiter etc.).

Dies wiederum hat vielfältige Konsequenzen für das Unternehmen, die sich z. B. in steigenden Kosten, sinkender Innovationskraft, Imageproblemen am Arbeitsmarkt etc. zeigen.

Dass dieser Mechanismus auch in positiver Richtung funktioniert und wo genau die „Stellschrauben“ für Arbeitszufriedenheit, Motivation, Engagement und Loyalität der Mitarbeiter sind, zeigt dieses Seminar.

Unser Arbeitsleben ist permanente Veränderung: Jeder Veränderung einer Struktur folgt sogleich die nächste, Software wird scheinbar monatlich aktualisiert, Prozesse werden tagtäglich optimiert und oft laufen mehrere Veränderungsprozesse zeitgleich, also simultan ab.
Doch nicht jeder Mensch steht Veränderungen mit uneingeschränkter Offenheit gegenüber. Verändert sich etwas, bedeutet dies stets auch Verunsicherung: Das Neue wirkt bedrohlich, wir wissen noch nicht so recht,
wie wir damit umgehen sollen und so werden oft Angst und Widerstand ausgelöst.

Um Veränderungsprozesse wirklich erfolgreich gestalten zu können, sollten Führungskräfte deshalb vor allem
die psychologischen Mechanismen ihrer Mitarbeiter in Veränderungsprozessen verstehen, sollten möglichst genau die differenzierten Signale ihrer Mitarbeiter in solchen Prozessen wahrnehmen, Ziele und Meilensteine
der jeweiligen Veränderung klar und verständlich kommunizieren, sollten Mut und Beharrlichkeit beweisen und ihre Mitarbeiter aktiv in die Veränderung einbeziehen (Betroffene zu Beteiligten machen).





zurück zur Zielgruppen-Übersicht


Download:

Ihre Ansprechpartnerin:

Mandy Höhlig

Seminar- und Projektorganisation

Telefon: +49 (0) 37602 64575
E-Mail: info@simultan-consulting.de



SIMULTAN * > Leistungen > Offene Seminare > Führungskräfteseminare für Nachwuchs-Führungskräfte, Teamleiter, Schichtführer, Abteilungsleiter, Bereichsleiter, Produktionsleiter
SIMULTAN *
Heidenackerweg 2
D - 08107 Kirchberg
Fon: +49 (0) 37602 64575
Fax: +49 (0) 37602 64570
E-Mail: info@simultan-consulting.de



Folgen Sie uns auf